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Warum ich mich für Alpakas entschieden habe?

Meine erste richtige Erfahrung mit Alpakas machte ich im Jahr 2015.

Damals befanden sich am Hof meines Gattens bereits 9 Alpakas für die ich im Jahr 2015 die Pflege übernahm.

Ich hatte damals auch das Glück die Geburt von zwei Alpakacrias zu begleiten und die Jungtiere heranwachsen zu sehen.

Bereits in dieser Zeit verliebte ich mich in diese besonderen ruhigen, ausgeglichenen Tiere.

Alpakas sind nicht nur sehr hübsche flauschige Tiere.

Nein sie sind Weggefährten, Therapietiere, Faserlieferanten und mobile Rasenmäher.

Mit ihren großen, dunklen Augen schauen sie einen neugierig an und man schließt diese wunderbaren Tiere sofort ins Herz.

Hektik und Stress sind ein Fremdwort für sie.

Durch die Anwesenheit der Tiere zwingen sie einen direkt zur Ruhe und Gelassenheit.

Obwohl Alpakas so flauschig und kuschelig aussehen, sind sie keine Kuscheltiere und Streicheleinheiten sollten die Ausnahme bleiben. Sie mögen es eigentlich nicht angefasst oder gekuschelt zu werden.

Das Tierwohl sollte zwingend an erster Stelle stehen!

Grundsätzlich ist den Alpakas das Streicheln oder genereller Körperkontakt fremd. 

Anders als bei vielen anderen Herdentieren wird untereinander keinerlei Zärtlichkeit ausgetauscht.

Nur die Alpakafohlen bekommen im ersten Jahr etwas körperliche Zuwendung der Mutter, aber spätestens nach zwei  Jahren ist dies vorbei.

Da Alpakas Herdentiere sind, sollen sie nur in größeren Gruppen gehalten werden. 

Eine artgerechte Haltung beginnt erst ab min. 3 Tieren.

Ein paar Weitere Gründe für die Haltung von Alpakas:

Alpakas sind Sohlengänger und sie verteilen ihr Gewicht über eine größere Fläche,

wodurch sie die Grasnarbe schonen und keine Trittschäden verursachen.

 

Der nächste Grund ist die Wollgewinnung. Alpakafasern sind sehr fein und leicht.

Die Wolle kann in verschiedenste Formen verarbeitet werden, ist fünf Mal wärmer als Schafwolle und da sie kein Fett enthält zusätzlich antiallergen.

Alpakawolle kann sowohl im Sommer (kühlender Effekt) als auch im Winter (wärmender Effekt) getragen werden.

Wir verarbeiten die Wolle der Tiere unter anderem zu Seifen, Steppdecken, Schuheinlagen, Filzauflagen...

 

Ein weiterer ganz besonderer Grund ist, dass diese wunderbaren Tiere eine besondere Ruhe ausstrahlen,

wodurch gestresste Menschen sich entspannen können und den manchmal schwierigen Alltag vergessen.

 

 

Woher kommen Alpakas überhaupt?

Domestikation

Die Neuweltkameliden stammen ursprünglich aus Südamerika von den wildlebenden Guanakos (Stammform der domestizierten Lamas) und den wildlebenden Vikunjas (Stammform des Alpakas) ab.

Das Alpaka wurde erst später domestiziert und hauptsächlich wegen seines Vlies.

Man nimmt an, dass die selektive Züchtung zwischen 5.500 und 3.500 v. Chr. begann.

Neben Seide und Kaschmir gehört Alpakawolle zu den kostbarsten Geweben der Welt und wird in Südamerika als

„Vlies der Götter“ bezeichnet.

​Alpakas haben im Gegensatz zu Lamas einen kurzen Kopf mit ausgeprägter Stirn und die Ohren sind kurz und spitz.

Ihre Oberlippe ist vorne gespalten, damit die Tiere leicht Gras und Blätter abrupfen können.

Alpakas sind Paarhufer und besitzen wie alle Neuweltkameliden keinen Höcker.

 

Eine weitere spannende Frage:

Spucken Alpakas?

Alpakas und Lamas spucken wenn sie in Bedrängnis kommen.

Hierbei wird unverdauter Mageninhalt hervorgewürgt und gegen den Gegner gespuckt.

Gegen Menschen spucken Alpakas nur, wenn es wirklich ein gravierendes Problem gibt.

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